Daniel Steffan, Vorstand Kur- und Touristikunternehmen der Stadt Bad Salzungen kAöR (Foto Göpel)

Fit für die nächsten 200 Jahre

Gradierwerke sind industrielle Zeitzeugen und zugleich natürlich wirksame Kur-Anlagen. So auch die Salzunger Gradierwerke. Seit über 200 Jahren nutzen Generationen von Menschen die heilsame Wirkung der feinen Soletröpfchen für Ihre Gesundheit. Ganz sicher sind die Gradierwerke die Keimzelle des Kurbetriebes in Bad Salzungen. Wie bei alten Bauwerken üblich, nagt der Zahn der Zeit, hier besonders die starke Sole, an der Bausubstanz. Daher planen Stadt, Kur- und Touristikunternehmen (KTU) und Freistaat die grundlegende Sanierung dieses einzigartigen Ensembles, bestehend aus den Gradierwerken und dem Mittelbau.

Ziel ist, Bad Salzungens Gradierwerk für Einheimische als Identifikations-Bauwerk, für Kurgäste als Zentrum für Gesundheit auf natürlichem Wege und für Thüringen als überregional bedeutsames Bauwerk zu erhalten.

Es soll für die nächsten 200 Jahre "fitgemacht" werden.

Seit 2017 sind die planerischen Vorbereitungen der Sanierung des Bad Salzunger Gradierwerkensembles in vollem Gange. Neben statischen Untersuchungen, der kompletten digitalen Vermessung sowie der Analyse der Holzbeschaffenheit wurden die historischen Vernebelungsbrunnen einer Fachbegutachtung unterzogen.

Sobald der Fördermittelbescheid des Landes vorliegt, wird der Bauzeitenplan konkreter. Voraussichtlicher Beginn ist im IV. Quartal 2020.

Daniel Steffan

SOLE ATEMZENTRUM MIT GRADIERWERK

Bad Salzunger Natursole kommt aus den Tiefen der Erde und ist reich an Mineralien. Mit bis zu 27 prozentigem Salzgehalt ist sie eine der stärksten Solen überhaupt.

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