Die östliche Gradierwand hatte etwa eine Länge von etwa 80 Metern. Ihr vereinfachtes Wirkprinzip beschreibt sich wie folgt:

Über Reisig-Wände herabrieselnde Sole wurde in der darunterliegenden Holz-Wanne aufgefangen und wieder nach oben gepumpt. Beim Herabrieseln verlor die Sole durch Verdunstung Wasseranteile, so dass der Salzanteil in der unten ankommenden Sole anstieg.

Drei  Wannen-Kammern haben dieses Verfahren nochmals verfeinert. Die Sole rieselte herab und wurde in der ersten Kammer aufgefangen. Von hier wurde die Sole nach oben in den nächsten Abschnitt der Wand gepumpt, wo sie in die zweite Kammer rieselte. Diese Sole wiederum wurde nach oben in den dritten Abschnitt der Wand gepumpt, so dass sie auch hier über die Reisig-Wand rieselte und sich in der dritten Kammer der Wanne ansammelte. Jetzt hatte sie Ihre höchste Salzkonzentration erreicht.

 

Letzte der drei Ostwand-Kammern

 

 

 

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Bad Salzunger Natursole kommt aus den Tiefen der Erde und ist reich an Mineralien. Mit bis zu 27 prozentigem Salzgehalt ist sie eine der stärksten Solen überhaupt.

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